Archive for January, 2008|Monthly archive page

An der Wasserscheide?

Nur noch wenige Stunden bis der 2008 Cacaus in Iowa, USA startet. Ist dies einer dieser Momente, an die man zurückdenken kann und sich sagt; “Ich war dabei, ich habe zugesehen, zugeschaut. Ich bin dabei gestanden und habe gewusst, was dieser Moment alles verändern kann”?

Ich hoffe es. Und bange es zugleich. Denn dieser eine Moment könnte es sein, der die Balance wieder herstellt. Und vielleicht sogar mehr; der die Balance zugunsten der Mehrheit verändert.

Amerika, so wir es heute kennen, ist auf dem Weg in den Kollaps. Amerika rühmt sich, die mächtigste Industrienation zu sein. Speerführend in Technologie, Infrastruktur und Gesundheit. Doch nichts von all dem ist mehr wahr. Amerika ist am zerbrechen.

Doch das einzige, in was Amerika heute noch an der Spitze steht, ist seine Militärmacht. Amerika ist wie ein verwundeter Gigant, über alle Ohren verschuldet, die ist Bevölkerung verarmt. Die Politik in den Händen von korrupten Politikern, die für ihre eigene Profite die Sicherheit der gesamten Menschheit, der gesamten Erde auf’s Spiel setzen. Und während diese skrupellosen Finanzies und Entrepeneurs mit der Welt Monopoly spielten, hungert die Bevölkerung Amerikas, in einer Ungleichheit, wie es sie in keiner anderen Nation der westlichen Welt gibt. Kriminalität, soziale Strukturen, Alters-, und Gesundheitsvorsorge; in all diesen Punkten gleichen die USA eher einem Entwicklungsland als einem entwickelten Land.

Sicher; in den Statistiken der UN und vergleichbaren Nationen sind die USA nicht selten in in sehr guten Positionen zu finden und können mit beachtlichen Resultaten glänzen. Doch dabei geht vergessen, dass es sich dabei um die Leistungsspitzen handelt, nicht um die Durchschnittsleistung. Bei den meisten amerikanischen Spitzenuniversitäten, zum Beispiel, handelt es sich um private Institute, die alleine durch die finanziellen Belastungen nur den Besserverdienenden offen steht. Und auch wenn das us-amerikanische Gesundheitssystem beinahe so gut ist wie das kubanische, so werden Patienten ohne Krankenversicherung auch schon mal wortwörtlich vor die Türe gestellt.

Die Schere zwischen Arm und Reich ist so auf der ganzen Erde so weit geöffnet wie noch nie zuvor. Und in Amerika ist dies schlimmer als irgendwo. Die Reichsten der Reichen sowie die Ärmsten der Armen, im selben Land. Die USA müssen sich ändern. Und zwar schnell.

Sollte sich nichts ändern, dann wird dieses Land der unbegrenzten Möglichkeiten schon bald im Bürgerkrieg versinken. Was danach kommt, ist ungewiss.

Doch heute Abend in Iowa wird Amerika eine Möglichkeit geboten, dieser Schreckensvision zu entfliehen. Denn nur jemand der es schafft, Amerika fundamental zu erneuern kann das Steuer jetzt noch herumreissen. Jemand ausserhalb des politischen Establishments. Jemand der die Arme USA kennt, jemand der Elend kennt. Jemand, der ehrlich mit den Menschen ist.

Und dieser jemand ist Barak Obama.

Barak Obama traue ich es zu, die Wunden dieser ach so Unvereinigten  Staaten zu heilen und es ihr zu ermöglichen, sich selbst neu zu erfinden. Amerika muss endlich seine sozialistische Seite erkennen und eine Grundlage für einen sozialdemokratischen Staat schaffen.

Heute Abend werden die Wähler von Iowa die Vorwahlen eröffnen. Und ich wünsche den Amerikanern zu ihrem eigenen Wohl, dass sie sich für Barak Obama entscheiden.

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The end of proprietary software?

Steve Ballmer, the CEO of Microsoft, called it a “cancer”. Other have outfitted it with “viral” attributes, destroying the software business as it was formerly known. And while Free Software advocates are very fast to dismiss these accusations as FUD (Fear, Uncertainty, Doubt), there is a grain of truth in them.

If we take a look at the Free/Open Source Software landscape, its advantages become quite evident; wherever there is a need for a certain tool, users gather, start to plan and develop a piece of software to satisfy that need. This works surprisingly good, as any Linux user can tell you; the Linux desktop has been a viable alternative to proprietary operating systems for quite a while now and I dare to say that the rate of progress is equal (if not higher) to that of any competitor. Indeed; this is not only limited to the desktop, but is true for almost every corner of the software landscape. However; there are to very distinct exceptions to that rule; games and specialist software.

The community based development approach of Free/OpenSource software has some very impressive advantages. First of all, the burden of the cost of the development is (ideally) not shouldered by one entity, but by a legion of contributors, be it enthusiast developers or hired programmers. Second; while the cost is divided, the advantages of the software is not. And third; abandoned software projects can be picked up again. For proprietary software, this is a no-go if you don’t own the copyrights.

However; since the development process is so utterly dependent on the community, Free/OpenSource software will only prevail where there are enough enthusiasts with the right skills. And this, unfortunately, does neither include specialist software nor games.

It is my expectation that Free/OpenSource software will increasingly dominate the software landscape. Utility software, office software, multimedia and productivity suites; these are categories that attract a huge crowd of people, some of them apt enough to contribute, in code, in documentation, in testing. I doubt that proprietary piece of software stands a chance against an Free/OpenSource product, at least in the long run, say; 10 to 15 years.

Games and specialist software however are something different. Their target audience is limited, the fields require a huge amount of expertise and thus the number of experts is limited. Creating a community in this kind of environment is a very difficult task. I expect proprietary software to flourish in this parts of the software landscape for quite some time to come.