Archive for the ‘freedom’ Tag

Futile attempts to crop freedom – why ACTA won’t work

The ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) is a secret, multi-national treaty to “to the increase in global trade of counterfeit goods and pirated copyright protected works.” In other words; it’s (amongst other things) another try to regulate Internet communication and stop so called ‘Intellectual property piracy’, e.g. unlicensed copying.

The first funny thing about ACTA is that our elected leaders are trying hide what they are doing. Now I might be wrong, but the first thing about democracy is transparency; if you don’t know who’s doing what, how else do you know whom to kick out of office? Fortunately, in Switzerland we have the possibility of a referendum, but still; what the fuck? Working in secrecy on international agreements and then trying to force it down our throats? Go die in pain.

The second funny thing about the ACTA is it’s futileness. Even if the big media corporations (who else do you think could have an interest in such an agreement) are successful in convincing our own governments to play kindergarden cop because they themselves are unable to cope with a changed environment, it will be a pyrrhic victory; the harder such laws are enforced, the stronger the opposing reaction. Governments forcing providers to cut off their own customers will just drive those customers into the Undernet. Anonymous encrypted peer-to-peer networks with network storage capability? Here we come. Trying to stop that will break the internet. And not even Big Media can afford that. Sure; bandwidth will be small, in the first few years. But hey; I remember a time of 5kB/s, I can cope with it again.

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The wind of change?

Lessing ist einfach unglaublich.

Als Lessing bekannt gab, dass er sein bisheriges Streben, die fundamentale Neuinterpretation des Urheberrechtes, aufgeben werde, da er sich zu Grösserem berufen fühle, war ich ein wenig skeptisch. Lessing sagte, er habe erkannt, dass das Urheberrecht zwar ein zwichtiges Thema unserer Zeit sei, dass es aber Probleme gebe, die behoben werden müssen, damit es überhaupt erst Wandel geben kann. Was Lessing damit genau meinte, war mir nicht wirklich klar. Um so erstaunter bin ich nun, da ich weiss, was in den vergangenen Monaten in seinem Kopf vorgegangen ist.

Lessing plant nichts anderes als die fundamentale Neuerfindung der amerikanischen Demokratie. Zum ersten Mal in der amerikanischen Geschichte soll die Politik vom Einfluss des Geldes abgeschottet werden. Der “Sanfte Korruption”, die in den Vereinigten Staaten von Amerika so zum alltäglichen Geschäft gehört, soll mit Hilfe von Moral und Ethos Einhalt geboten werden. Lessing präsentiert eine “Change Congress”-Kampagne, in der sich, die teilnehmenden Kongressleute sich unter Anderem dazu verpflichten, kein Geld von Lobbys anzunehmen.

Wenn man daran denkt, dass einer der verprechensten Präsidentschaftskandidaten, Barack Obama, den Einfluss von Lobbys ebenfalls negativ einschätzt, so ergibt sich daraus eine Interessante Aufstellung; sowohl im  Kongress, wie auch im “Oval Office” könnten innerhalb von sechs bis acht Jahren Leute sitzen, die sich aus moralischen Überlegungen  gegen den Einfluss von Wirtschaftsverbänden in der Politik vorgehen.

Wäre es möglich? Wenn ja, so könnte dies Amerika tatsächlich in ein neues Zeitalter bringen. Undwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Ob das auch in Europa geht?